Facelifting

Klassisches Facelifting

Während des Alterungsprozesses kommt es zu zahlreichen Veränderungen in der Struktur des Weichteilgewebes und der Gesichts- und Halsknochen. Das Grundmerkmal all dieser Prozesse ist der Verlust der Gewebestraffheit, was zum Absacken des Gewebes unter Einwirkung der Schwerkraft führt. Die Haut verliert an Elastizität durch den Zerfall von eleatischen Fasern und an Straffheit durch den Zerfall von Kollagenfasern. Unter der Haut und dem Unterhautgewebe befindet sich das oberflächliche muskel- und bindegewebshaltige System (SMAS – engl. „superfitial musculoaponeurotic system“), das ebenfalls Veränderungen ausgesetzt ist, die später zu Verlust von Straffheit oder Tonus des Weichteilgewebes im Gesicht und anderen für den Alterungsprozess typischen Veränderungen führt.

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Kurze Narbe Face-Lifting („Short Scar Rhytidectomy or MACS – minimal access cranial suspension lift“) wurde in die Medizin vor ein paar Jahren in Gent in Belgien eingeführt. Zuständig dafür waren die berühmten Schönheitschirurgen Patrick Tonnard und Alexis Verpaele. Der Grund für die Suche nach neuen Methoden des Faceliftings war vor allem der, dass eine klassische Face-Lift-OP vier bis fünf Stunden dauert. Der Schnitt beginnt an der Schläfe, geht weiter hinter und vor dem Ohr und endet im Haaransatz im Nackenbereich. Die Genesung ist langwierig, blaue Flecken und Schwellungen bleiben bis zu 5 Wochen. Komplikationen wie Gesichtsnervenschaden und Nekrose (das Absterben von Gewebe) treten häufig auf, vor allem aber bei Rauchern. Das klassische Face-Lifting nimmt viel Zeit in Anspruch und auch Risiken sind immer vorhanden. Außerdem sind die heutigen Klienten meist vielbeschäftigte Menschen, die keine Zeit für diesen langen Prozess haben. Darin besteht der prinzipielle Unterschied zwischen dem klassischen und modernen Facelifting

 

Beim Kurze Narbe Facelifting wird ein doppelt so kleiner Schnitt gemacht. Die OP dauert halb so lang (ca. 2,5 Stunden), die Erholungsphase ist ebenso kürzer (ca. 2 Wochen). Komplikationen sind seltener, aber die Ergebnisse der OP sind genauso nachhaltig und gut, meistens sogar besser als beim klassischen Facelifting. Anstatt die Haut zu erheben und vollkommen vom Hautmuskel (Platysma) zu trennen wie beim klassischen Facelifitng, ist hierbei die Hydraliposuktion des Halses erforderlich und ein unentbehrlicher Bestandteil des Kurze Narbe Faceliftings. Das Ziel dabei ist es, die Haut am Hals vollkommen mobil zu belassen, wonach Haut und Hautmuskel entgegen der Schwerkraft gestrafft werden und auf dieser Position durch permanente Naht befestigt, damit eine tiefe Faszie des Schläfenmuskels (lat. Musculus temporalis) erzielt wird.

Unsere Patienten sind mit der Genesungszeit sehr zufrieden und gehen nach 10-14 Tagen ihren alltäglichen Aktivitäten wieder nach.

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